ANSCHAFFUNG

Bei der Anschaffung gibt es vieles zu beachten!

Vorher stellen sie sich bitte folgende Fragen:

  • Haben Sie jemanden der sich um die Ninchen kümmert wenn Sie in den Ferien oder krank sind?
  • Haben Sie genug Platz um die Tiere Artgerecht zu halten? (Mindestgrössen unter Haltung)
  • Haben Sie genügend Zeit für die Kaninchen für Fütterung, Stall sauber halten, wenn nötig Tierarztbesuche?
  • Haben Sie genug Geld für die Haltung der Kaninchen (immer frisches Futter, Heu, Stroh...)
  • Haben Sie genug Geld um zum Tierarzt gehen zu können wenn eines der Ninchen mal Krank ist?
  • Können Sie eine Staub- bzw. auch Tierhaarallergie ausschliessen?
  • Wollen Sie ein Tier zum beobachten und pflegen? Nicht zum kuscheln?

 

Wenn Sie auch nur eine Frage nicht vollständig oder sicher mit ,,Ja" beantworten können, überlegen sie sich bitte noch einmal, ob Kaninchen die richtigen Tiere für Sie sind. Kaninchen sind keine Kuscheltiere! Nimmt man sich viel Zeit und Geduld kann man sie zwar streicheln ohne das sie Angst bekommen aber es sind keine Kuscheltiere. Es sind Fluchttiere. Sie werden nicht gerne auf den Arm genommen! Es macht ihnen Angst und verunsichert sie wenn sie keinen Boden unter den Füssen haben. Wollen Sie also ein Tier zum kuscheln, für sich oder ihre Kinder, dann suchen sie besser nach einem Tier welches diese Ansprüche erfüllt.

Danach kommt die Entscheidung von wo, wie viele und welche Geschlechter?

Von Wo?

Ich kann nur aus Erfahrung sagen, holen Sie sich welche bei einem Züchter. Dieser kann Sie richtig beraten. Die Tiere sind meist schon richtig Handzahm bei einem guten Züchter.  Und da die Futterumstellung naht, gibt Ihnen ein guter Züchter sogar noch etwas von dem gewohnten Futter mit. Ausserdem sind die Tiere speziell gesund gezüchtet. Sie nehmen kranke Kaninchen mit Zahn oder sonstigen Problemen sofort aus der Zucht. In einer Tierhandlung bekommt man meist eine falsche Beratung man weiss nicht woher die Kanninchen stammen und welche Krankheiten sie vielleicht schon in sich tragen?

 

Wie viele?

Dies entscheidet sich ja oft durch den vorhandenen Platz und bei Familien wie viele Kinder man hat ;-) Generell müssen es mindestens zwei Tiere.

 

Welche Geschlechter?

Es gibt verschiedene Möglichkeiten.

Zweier Päärchen:

  • Bei zweier Päärchen gilt in der Regel ein Männchen und ein Weibchen als ideal. Dabei muss allerdings beachtet werden das, dass Männchen nicht zu früh kastriert wird. Da die Weibchen meist sehr dominant sind würde ein zu früh kastrierter Rammler der nicht in die Geschlechtsreife gekommen ist und somit immer nicht ganz erwachsen sein würde, oft ziemlich Tyrannisiert vom Weibchen.

 

  • Zwei Rammler miteinander geht nur wenn beide frühkastriert werden sonst kommt es zu starken kämpfen die sogar zum Tode eines der beiden Tiere führen kann.

 

  • Zwei Weibchen miteinander ohne Rammler der schlichtet geht in der Regel nicht. Natürlich bestätigt die Ausnahme die Regel. Aber es funktioniert wirklich nur in sehr seltenen fällen. Gibt man aber ein Männliches Kaninchen welches spät kastriert wird also nach der Geschlechtsreife dazu, kann dieser die schlichterfunktion einnehmen und es kann wunderbar gehen.

 Drei oder mehr Kanninchen:

  • Man kann eine reine Männchengruppe halten. Hier ist die Bedingung allerdings, dass alle frühkastriert wurden.
  • Oder man kann mehrere Weibchen mit einem oder mehreren spätkastrierten Rammler halten. Aber eher nicht mehr Männchen als Weibchen.

 

Es gibt aber natürlich nie eine Garantie. Es kann in jedem Fall zu komplikationen kommen.

Frühkastration heisst  kastrieren vor der Geschlechtsreife welche bei kleineren Rassen im alter von ca. 12 Wochen also 3 Monaten eintritt. Je nach Rasse tritt die Geschlechtsreife früher oder später ein. Bei grossen Rassen ab etwa 5 kg erst mit ca. 4 - 5 Monaten. Kleinere Rassen also Zwergkanninchen sollten deshalb spätesetns mit 12 Wochen nach Geschlechter getrennt werden möchte mann Jungtiere vermeiden. Möchte man Jungtiere muss man sie umbedingt auch dann trennen! Da Weibchen dann zwar schon geschlechtsreif, aber erst mit 6 - 8 Monaten Zuchtreif sind. Werden sie vor diesem Alter trächtig kann es während der Trächtigkeit und der Geburt zu sehr schweren komplikationen kommen. Welche sogar zum Tod des Muttertieres oder der Jungen führen kann. Am besten gibt man ab der Zuchtreife wenn Jungtiere gewünscht sind einen unkastrierten Rammler dazu. Meist nur für einen Tag. Näheres bei Zucht. In diesem Alter werden die Weibchen oft auch zickiger und auch Weibchen Gruppen können dann instabil werden.

 

Für weitere Fragen stehe ich Ihnen sehr gerne zur verfügung!


 

HALTUNG

Kanninchen sind Tiere die einen sehr hohen Bewegungsdrang haben. Vergleichbar mit Katzen. Würdet ihr eine Katze in ein 0.6m x 1m Käfig stecken? Nein, sicher nicht! Ihr würdet nie auf eine solch blöde Idee kommen, dies wäre ja Tierquälerei oder? Weshalb dann ein Kaninchen das den selben, wenn nicht eher denn grösseren Bewegungsdrang hat da rein stecken?

Ich weiss häufig wird dies in den Fachgeschäften überhaupt nicht erwähnt und ihr denkt wenn das wirklich so ist, wieso hat mir das in dem Tiergeschäft niemand gesagt? Vielleicht weil sie es einfach nicht wussten, oder weil sie einfach Profit machen wollen. Sie wollen Ihre Käfige ja verkaufen... Ich weiss es nicht. Aber es ist eine Tatsache. Als ich meine ersten Kaninchen von jemandem übernahm der keine Ahnung von artgerechter Kaninchenhaltung hatte konnte ich meinen Augen  kaum trauen. Nachdem ich die Fütterung langsam umgestellt hatte und sie etwas abgenommen hatten, waren sie nicht mehr zu erkennen. Als sie das erste mal in einem grossen Freilaufgehege laufen durften konnten sie nicht mehr aufhören herum zu springen! Sie machten richtige Luftsprünge und rannten Runde um Runde! Ich hatte mich damals selber zum ersten mal über die richtige Haltung informiert. So wurde meine neue überzeugung bewiesen!

Nicht jeder hat einen riesigen Garten zur verfügung aber ich möchte hier einmal zusammen stellen was für die Kaninchen am wichtigsten ist egal ob drinnen oder draussen:

  1. Mindestens 2 m² pro Kaninchen rechnen!
  2. Trozdem für genügend Auslauf auch ausserhalb des Geheges sorgen
  3. Für genügend Beschäftigung sorgen!
  4. Artgerechte Fütterung
  5. Für buddel Gelegenheit sorgen
  6. Immer frisches Wasser aus der Schale!
  7. Gut gesichert muss es sein von oben und unten (Kaninchen können sehr hoch springen!)!
  8. Mindestens zwei Tiere halten!
  9. Alle giftigen Pflanzen aus der reichweite nehmen
  10. Pro Kaninchen eine Versteck/Rückzugsmöglichkeit
  11. Futter auf trockenen unterlagen anbieten damit es sauber bleibt
  12. Genügend Schattenplätze
  13. Trockenes und sauberes einstreu
  14. Gehege so gestalten das Menschen hinein können damit sich die Kaninchen freiwillig nähern können und nicht zwanghaft auf den schoss genommen werden müssen

Grösse

Empfehlenswert sind mindestens 2 m² pro Kaninchen das heisst bei der mindestanzahl von zwei Kaninchen sind das 4 m². Dies ist die kleinste Grösse damit sich die Kaninchen genügend bewegen, im Winter warmlaufen und anderen Artgenossen ausweichen zu können. Das gesetzliche minimum findet ihr im untenstehenden Link. Dort hat es ein Tierschutz-kontrollbuch. Die Gesetzlichen mindestgrössen findet ihr auf Seite vier. Allgemein gilt hier aber umso grösser desto besser! Wenn man die mindestgrösse einmal hat ist dies sicher schon einmal sehr gut. Besser wäre dennoch noch eine Auslaufmöglichkeit ausserhalb des gewohnten Bereiches. Hiermit kämen wir nämlich zur Beschäftigung.

http://http://www.bvet.admin.ch/tsp/02262/index.html?lang=de

Dies ist mein Gehege mit ca. 8m2 am Boden und noch ein paar weitern m2 mit den Ebenen.

Beschäftigung

Wichtig ist, dass die Kanninchen immer etwas zu tun haben. Das können Zweige von verschiedensten Bäumen sein welche auch zu der Abnützung der Zähne beitragen. (Kaninchen haben nämlich nicht wie wir ein Gebiss welches nach den Milchzähnen das letzte Gebiss wird, sondern immer nachwachsende Zähne. Deshalb kann es durch nicht genügendes abnutzen der Zähne zu zu langen Zähnen kommen. Leider gibt es durch die vielen verschiedenen Rassen und Zuchten auch angeborene Zahnfehlstellungen. Da nützten dann leider auch keine Äste mehr. Wenn sie eine Fehlstellung haben können sie die Zähne nicht mehr abreiben beim alltäglichen fressen und Nagen. Dies muss dann von einem erfahrenen Tierarzt beurteilt werden). Regelmässiger Freilauf auch ausserhalb des Geheges. Futter verstecken und auf erhöten flächen darbieten. Verschiedene Verstecke, Böden und hölen tragen zu nie währender langeweile bei. Wichtig ist auch immer wieder mal etwas zu verändern oder etwas neues dazu zu tun. Mit den Ästen wenn man diese quer legt und an etwas erhöhtes lehnt müssen sie sich einen neuen Weg hindurch knabbern was sie sehr gerne machen.

 

Buddel Bedürfnis

Kaninchen haben ein natürliches Buddelbedürfniss da sie in der Natur so ihren sicheren schutz vor Feinden ermöglcihen können. In der Obhut von Menschen ist dies natürlich unnötig jedoch wissen die Tiere dies ja nicht. Wenn man also verhindern will das sie Tunnels im Freilaufgehege Buddeln und so im schlimmsten Fall bei keiner genügenden Sicherung hinaus gelangen, so kann man einfach eine Kiste (auch handelsübliche Katzentoilette) hineinstellen. Diese kann man mit ungedüngter Erde, Sandkastensand oder Laub füllen.

Wasser

Wasser wird am besten in schweren Schalen angeboten. Trinkflaschen sagen sie im Fachgeschäft seien hygienischer, die haltung nach oben zum trinken ist aber völlig unnatürlich.

Sicherung

Wichtig ist das der Käfig wenn er draussen ist, mit einem kräftigen Gitter unterlegt ist damit sich keine Marder oder Füchse in den Käfig graben können. Auch von oben droht Gefahr durch Katzen und Greifvögel. Vor diesen lässt es sich leichter schützen mit einem handelsüblichen Katzennetz oder auch einem massiven Gitter.

Anzahl Tiere

Gesetzlich sind mindestens zwei Tiere vorgeschrieben. In der Natur leben Kaninchen aber in bis zu zehner Gruppen zusammen. Wichtig dabei ist allerdings die zusammensetzung wie bei der Anschaffung beschrieben.

Giftige Pflanzen

Avocado (stark giftig), Besen-Ginster, Bittermandel, Buchsbaum, Christrose, Dieffenbachie, Eibe, Eisenhut, Engelstrompete, Fingerhut, Germer-Weisser, Giftsumach, Ginster-Besen-, Glockenbilsenkraut, Goldregen, Herbstzeitlose, Herkulesstaude, Hundspetersilie, Hyazinthe, Kirschlorbeer, Kreuzkräuter, Krokus, Kroton, Lein, Mandel bittere, Nachtschatten, Nieswurz, Oleander, Pfaffenhütchen, Prachtlilie, Rhododendron-Züchtungen, Rittersporn, Rizinus, Robinie, Ruhmeskrone, Sadebaum, Schierling gefleckter, Seidelbast, Stechapfel, Stechpalme, Stink-Wacholder, Tabak, Tollkirsche, Tollkraut, Wandelröschen, Wasserschierling, Weihnachtsstern, Wolfsmilch, Wüstenrose, Wunderstrauch, Wurmfarn.

Hier sind all diese Pflanzen aufgelistet und mit Bild:

http://www.botanikus.de/Botanik3/Tiere/Hasen/hasen.html

http://www.botanikus.de/Botanik3/Tiere/Hasen/hasen.html

 

Verstecke/Rückzugsmöglichkeiten

Kaninchen sind von Natur aus Fluchttiere. Das bedeutet droht Gefahr, stellen sie sich dieser nicht, sondern versuchen sich in einem Versteck in Sicherheit zu bringen. Deshalb ist es in "Gefangenschaft" wichtig ihnen diese Verstecke zu bieten. Auch legen sie sich nur schlafen wenn sie sich absolut sicher fühlen.

Schatten

Es ist sehr wichtig das im Gehege immer genügend Schattenplätze vorhanden sind! Kaninchen bekommen viel schneller eine Überhitzung als Menschen, was tödlich enden kann!

 

Einstreu

Das Einstreu sollte immer sauber und trocken sein. Um dies gewährleisten zu können sollten mindestens die beliebten "WC-Ecken" des Käfigs 1 x pro Woche gereinigt werden! Den ganzen Stall aber immer wieder kontrollieren und mindestens alle 2 Wochen komplett reinigen und neu einstreuen. Dabei ist es von Vorteil die unterste Schicht mit Hobbelspähnen auszulegen für die perfekte Saugkraft für den Urin. Darüber eine Strohschicht legen damit sie trotz des Urins auf trockenem Untergrund sind da der Urin durchs Stroh in die Spähne. Im Winter ist es wichtig das man anstelle des Strohs zusätzlich auch eine dicke Schuicht Heu haben damit sie es immer kuschlig und warm haben. Stroh gibt leider nicht warm aber Heu sehr. Die Kälte vertragen sie aber viel besser als die Hitze. Also keine Angst. Kanninchen bilden wenn sie das ganze Jahr über im Freien sind ein dickes warmes Winterfell welches sie vor der Kälte schützt. Haben sie gleichzeitig genügend Platz um sich warmlaufen zu können muss man keine Bedenken haben sie das ganze Jahr über draussen zu halten :-).

 


Fütterung

Kanninchen sind von Natur aus "Ad Libitum" fresser. Das bedeutet das sie immer wieder über den ganzen Tag verteilt fressen. Bei Kaninchen ist es sogar so das sie dies müssen. Sie haben einen ganz speziellen Darm der sogenannte Stopfdarm. Er kann nur Arbeiten, wenn etwas vorne rein kommt. Das bedeutet sie müssen immer Zugang zu Futter haben. Das grund Nahrungsmittel ist hier das Heu, welches sie wirklich immer genügend, sauber und frisch zur verfügung haben müssen. Deshalb am besten auf einer gedeckten trockenen und sauberen Unterlage anbieten. Dazu kommt natürlich das frische fressen. Das können Früchte, Obst und Gemüse, Gräser(Auch Löwenzahn was sie lieben ;-)) und Blätter sein. Dabei muss man allerdings beachten es nie auf leeren Magen anzubieten un nie gekühlt aus dem Kühlschrank. Kaninchen haben einen sehr empfindlichen Magen. Oft sieht man die Folgen von falscher Ernährung auch erst nach mehreren Jahren. Oder aber man sieht das sie teilnahmslos irgendwo hocken in einer ungewöhnlichen Stellung. Dies bedeutet das sie Blähungen haben. Es ist sehr schmerzhaft für Kaninchen und sie können nichts dagegen tun. Sie können nicht wie wir Luft wieder aus dem Maul entweichen lassen. Auch könne  sie nicht Erbrechen. Es liegt in der Verantwortung der Besitzer dies zu verhindern.  Am besten gibt man  dreimal täglich Futter. Am Morgen zuerst genug Heu welches sehr gut verträglich ist und dann frühstens nach zwei Stunden, am besten am Mittag frisches fressen.

Trocken Futter (Körnchen usw.) welches es ja zu tausenden verschiedene Mischungen in den Fachgeschäften gibt, ist nicht zwingend. Aber am besten verträglcih ist wenn man es nach dem Heu und Frischfutter am Abend gibt. Einfach nie zu viel geben und am besten reine Pellets Mischungen. Dort können sie nicht die leckersetn Sachen herauspicken.

Viel wichtiger sind bei der Fütterung ihre eigenen Köttel. Diese fressen sie regelmässig da sie wichtige Inhaltsstoffe beinhalten. Also ihr müsst nicht denken dies sei eklig und unhygienisch. Es ist absolut normal und erforderlich für die Gesundheit der Tiere.

Noch kurz zusammengefasst was unbedenklich gegeben werden kann an Frischfutter:

Löwenzahn, Aubergine (nur ganz reife), Blattspinat, Blumenkohl, Broccoli, Chicoree, Chinakohl, Gurke, Karotten, Eisbergsalat, Endivien, Feldsalat (Nüsslisalat), Fenchelknollen, Grünkohl/Braunkohl, verschiedenste Salate, Nektarinen, Pfirsiche, Äpfel, frisches Gras (müssen einfach langsam daran gewöhnt werden) , Kohlrabi, Kopfsalat, Kürbis (keine Zierkürbisse natürlich), Mangold, Pastinaken, Paprika rot/gelb/grün, Petersilienwurzel, Portulak, Radieschenblätter, Romana, Romanesko, Rote Beete, Randen, Rucola, Sellerie, Spargel, Spinat, Steckrübe, Stielmus, Schwarzwurzel, Tomaten (nur wenig), Zucchini.

Zweige und Äste mit Blättern

Diese können soviel gegeben werden wie es geht. Es ist eine tolle Beschäftigung für die Ninnchen!

 
Ahorn: Ohne Knospen und Blüten - nur kleine Mengen verfüttern
Apfelbaum:

Kann in grossen Mengen gegeben werden

Birke: Die Blätter wirken stark harntreiben, enthält viel Gerbsäure
Birnenbaum: Kann in grossen Mengen gegeben werden
Buche: Buchenblätter sind stark Oxalsäurehaltig, nur in kleinen Mengen geben
Erle: Nur in kleinen Mengen geben
Esche: Nicht alle Eschenarten sind geeignet, die Früchte/Beeren und Knospen dürfen nicht verfüttert werden.
Fichte: Wegen dem hohen Anteil an ätherischen Ölen nur wenig geben. Anderer Name: Rottanne
Hainbuche:

Hoher Gerbsäureanteil, Pilzanfällig = vor dem Verfüttern auf Piltzbefall untersuchen und nicht zu häufig anbieten.

Haselnussstrauch: Kann in grossen Mengen gegeben werden
Heidelbeerbusch: Kann in grossen Mengen gegeben werden
Johannisbeerbusch: Kann in grossen Mengen gegeben werden
Kiefer: Kann in kleinen Mengen gegeben werden hoher Anteil an ätherischen Ölen
Linde: Nur in kleinen Mengen geben - wirkt stark harntreibend
Pappel: Nur kleine Mengen geben
Quitte: relativ hoher Gerbstoffanteil in den Ästen, die Früchte sind unverträglich
Tanne: Nur echte Tannen wie z. B. Weißtanne, Edeltanne, Prachttanne Nordmanntanne sind verträglich. Wegen des hohen Anteils an ätherischen Ölen nur wenig geben. Weihnachtsbäume sind oft gespritzt und giftig! Giftig sind außerdem Thuja, Zypressen und Eibe.
Ulme: Die Früchte können den Darmtrakt reizen, die Äste und Blätter sind gut verträglich.
Weiden: Enhält sehr viel Gerbsäure - kleine Mengen geben
Eher unverträgliche Zweige: Die Blätter von Steinobst wie Kirsche, Pflaume, Pfirsich etc. enthalten angeblich (unbewiesen!) Amygdalin, das durch enzymatische Aufspaltung zu Blausäure zerfällt, Blätter dieser Bäume sollten von daher nur selten auf dem Speiseplan stehen. Thuja, Zypressen und Eibe sind giftig. Kastanien enthalten verschiedene darmreizende Wirstoffe. Eichen enthalten einen extrem hohen Anteil an Tanninen und sind somit giftig (Kastanien und Eicheln sind unverträglich).

Giftige Pflanzen

Avocado (stark giftig), Besen-Ginster, Bittermandel, Buchsbaum, Christrose, Dieffenbachie, Eibe, Eisenhut, Engelstrompete, Fingerhut, Germer-Weisser, Giftsumach, Ginster-Besen-, Glockenbilsenkraut, Goldregen, Herbstzeitlose, Herkulesstaude, Hundspetersilie, Hyazinthe, Kirschlorbeer, Kreuzkräuter, Krokus, Kroton, Lein, Mandel bittere, Nachtschatten, Nieswurz, Oleander, Pfaffenhütchen, Prachtlilie, Rhododendron-Züchtungen, Rittersporn, Rizinus, Robinie, Ruhmeskrone, Sadebaum, Schierling gefleckter, Seidelbast, Stechapfel, Stechpalme, Stink-Wacholder, Tabak, Tollkirsche, Tollkraut, Wandelröschen, Wasserschierling, Weihnachtsstern, Wolfsmilch, Wüstenrose, Wun

 

derstrauch, Wurmfarn.

Hier sind alle Pflanzen die aufgelistet sind mit Bild:

http://www.botanikus.de/Botanik3/Tiere/Hasen/hasen.html

Keine Milchprodukte.

Mehr: http://www.diebrain.de/k-frischfutter.html

 



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